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DSGVO - DIE UNENDLICHE GESCHICHTE

2018-05-18 08:45:00

Aktuell gibt es in Deutschland wohl kein so heiß diskutiertes Thema wie die Änderungen an der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung). Bis zum 25.05.2018 müssen vor allem Webseiten angepasst werden, was teilweise eine harte Nuss werden kann. Eine der großen Änderungen ist die Tatsache, dass Cookies, die nicht zur Funktionalität der Webseite gehören, nur noch nach "freiwilligem Einverständnis" des Besuchers gesetzt werden dürfen. Dazu zählen unter anderem alle Arten von Tracking-Cookis wie Google Analytics / -Tag-Manager und Matomo (ehem. Piwik). Auch die Übertragung von persönlichen Daten wie z.B. bei einem Kontaktformular müssen jetzt transparenter gekennzeichnet werden. Für was werden diese Daten benötigt? Was passiert mit diesen Daten? Wer hat Zugriff auf diese Daten? Wer Wie Was Warum Wieso Weshalb?!

Eine weitere Änderung ist die Tatsache, dass auf Mobiltelefonen welche geschäftlich genutzt werden WhatsApp nicht mehr zum Einsatz kommen darf. Durch die Verwendung von WhatsApp werden automatisch die Kontakte im Telefon (selbst wenn der Kontakt kein WhatsApp nutzt) an WhatsApp Ireland Limited übertragen was rechtlich nicht mehr zulässig ist da hier Kundendaten von "Unternehmen 1 an Unternehmen 2" übertragen werden. Dieser "Austausch" ist nur mit schriftlichem Einverständnis der Kontakte erlaubt.

So ähnlich trifft es auch Fotografen welche freiberuflich tätig sind: jedes Foto, welches von einem Fotografen veröffentlicht oder verkauft wird, ist nur dann zulässig, wenn alle auf dem Foto anwesenden Personen ihr schriftliches Einverständnis abgegeben haben. In diesem Fall ist es für den Fotografen auch ratsam, sich dadurch gleich die kompletten Rechte an dem Foto übertragen zu lassen.

Erschreckend ist aktuell viel mehr die Tatsache, dass in vielen Gruppen sozialer Netzwerke und in Foren sehr viel "Halbwissen" vermittelt wird. Wir raten dringend davon ab, die Umsetzungen nach den dort aufgeführten Informationen durchzufühern. Sie selbst sind in diesem Fall dann für Ihre Webseite verantwortlich, nicht die Person, von der Sie die falschen Informationen bekommen haben. Der sicherste Methode hier ist die eigene Webseite von einem Datenschutzbeauftragten und / oder einem Rechtsanwalt prüfen zu lassen.